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Notaranderkonto: Das treuhänderische Konto eines Notars zur Immobilienkauf-Abwicklung

Redaktion lknrw.de am 8. März 2011


Beim Anderkonto handelt es sich um ein Konto, das treuhänderisch verwaltet wird. Der Verwalter eines Anderkontos kann eine Person besonderen Vertrauens wie etwa ein Rechtsanwalt oder ein Geistlicher sein. Handelt es sich bei dem Verwalter um einen Notar, wird das Anderkonto als Notaranderkonto bezeichnet.

Das Notaranderkonto kann prinzipiell für einen beliebigen Zweck eingerichtet werden, die größte Verbreitung hat es aber bei Immobiliengeschäften. Hier dient das Notaranderkonto zur Absicherung beider Geschäftsparteien. Das Guthaben auf einem Notaranderkonto steht dem verwaltenden Notar nicht zur Verfügung. Im Falle einer Insolvenz kann es nicht gepfändet werden und genießt damit besonderen Schutz.

In der Regel überweist der Käufer einer Immobilie den Kaufpreis nicht direkt auf das Konto des Verkäufers, sondern auf das Notaranderkonto. Wenn diese Überweisung getätigt ist, setzt der Notar den Verkäufer hierüber in Kenntnis. Sobald dieser die erforderlichen Grundbuchänderungen vorgenommen hat und damit die Immobilie in das Eigentum des Käufers übergegangen ist, wird der Kaufpreis vom Notaranderkonto auf das Konto des Verkäufers überwiesen.

Das Notaranderkonto stellt also sicher, dass der Ablauf eines Kaufgeschäftes vereinbarungsgemäß ablaufen kann. Notaranderkonten werden daher auch beim Bau von Immobilien eingesetzt, etwa um die Bezahlung an eine Baufirma erst dann freizugeben, wenn eine mangelfreie Leistung abgeliefert wurde.

Daneben kann ein Notaranderkonto bei allen Geschäften, die hohe Sachwerte betreffen, sinnvoll sein. Auch zur Absicherung von Geschäften mit Partnern, die ihren Sitz im Ausland haben, ist ein Notaranderkonto geeignet.

Neben materiellen Geschäften gibt es in einigen Branchen, etwa bei Vorbereitungskursen für bestimmte Prüfungen wie etwa die MPU, den Trend, den Teilnehmern eine Garantie für das Bestehen der Prüfung zu geben. Die Zahlung für solche Kurse erfolgt dann zunächst auf das Notaranderkonto und der Anbieter des Kurses erhält seine Vergütung erst, wenn der Prüfling die Prüfung bestanden hat. Das beim Hauserwerb meist obligatorische Notaranderkonto ist also auch in vielen anderen Bereichen einsetzbar.


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