Bonitätsindex (Schufa)

© Thomas Graf - Fotolia
Ein Bonitätsindex von 2,5 beispielweise gibt eine Ausfallwahrscheinlichkeit von etwa 2,2% wieder. Bei einem Bonitätsindex von 3,5 müssen Unternehmen bereits mit einer rund 6prozentigen Ausfallwahrscheinlichkeit rechnen, diese steigt ab einem Bonitätsindex von 4,3 auf 13,5 Prozent.
Der Bonitätsindex der Schufa wird vor allem für Unternehmen, Kapitalgesellschaften und Firmen berechnet. Mit dieser Auskunft bietet die Schufa, deren Auskünfte bisher vornehmlich für Privatkunden genutzt werden, den Banken und Unternehmen ein neues Segment, um auch deren Bonität besser bewerten zu können.
Der Bonitätsindex der Schufa kann sowohl von den Banken als auch von Unternehmen abgerufen werden. Diese können sogar regelmäßig über den Schufa Bonitätsindex ihrer Kunden informiert werden, sofern sie dies wünschen. Veränderungen in der Bonität können so schnell ermittelt werden, um hierauf zu reagieren. Die Nachmeldungen werden laut Auskunft der Schufa regelmäßig erstellt und dem Kunden per Post oder online zugesandt.
Die Schufa nutzt für ihren Bonitätsindex zahlreiche verschiedene Fakten, so zum Beispiel Daten zur Finanzlage des Unternehmens sowie anhängige Inkassoverfahren. Aber auch der Umsatz sowie das Stammkapital nehmen Einfluss auf die Bonitätsberechnung. In welcher Höhe die einzelnen Kennzahlen in die Berechnung eingehen, darüber schweigt sich die Schufa aus.

» Bonitätsindex (Schufa)
Schlagwörter zu diesem Artikel: Bonitätsindex, Schufa, Schufa-Auskunft